Cichlidenfreunde Emsbüren e.V.

Vereinsfahrt zu den Cichlidentagen nach Duisburg

Am 2. Oktober 2009 haben wir uns auf den Weg zu den Cichlidentagen in Duisburg gemacht. Bernd Borg hat sich als Fahrer zur Verfügung gestellt. Die ursprünglich geplante Anreise mit der Bahn wurde wegen der schlechten Verbindung abgesagt. Bernd hat alle Mitfahrer gegen 15.00 Uhr von zu Hause abgeholt. Nach ca. 1,5 Stunden haben wir unser Hotel in der Nähe des Messegeländes erreicht.

Nachdem wir unser Hotel bezogen hatten machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Programmpunkt. Ein Besuch bei Zoo Zajac. Da es hier immer viel zu sehen gibt, haben wir uns bis Geschäftsschluss ausgiebig umgesehen.

Fahrt zu den Cichlidentagen 2009 Bild 40

Das Foto wurde im Eingangsbereich von Zoo Zajac gemacht und zeigt von links Bernd Borg der uns mit seinem Auto gefahren hat, Christof Küthe, Jürgen Winter, Friedel Fahrenkamp und Wilhelm Bloemen der mit dem Motorrad angereist war.

Unser erster Reisetag neigt sich dem Ende zu. Natürlich nicht ohne einen gemütlichen Abschluss. Nachdem wir in einem Lokal gemeinsam ein Abendessen zu uns genommen hatten, machten wir uns frisch gestärkt auf den Weg zu einem Kneipenbummel. Gegen 1.00 Uhr lagen dann alle in ihren Betten.

Am nächsten Morgen haben wir uns um 8.30 Uhr zum Frühstück alle wiedergetroffen. An dieser stelle noch einige Worte zu unserem Hotel. Als wir angekommen sind waren wir etwas geschockt. Von außen wirkte das Montan Hotel alt und wenig einladend. Nach anfänglicher Skepsis sind wir dann positiv überrascht worden. Die Zimmer sind gut ausgestattet und haben alles geboten was man so braucht um sich wohl zu fühlen. Auch die Formel 1 Fans unter uns waren zufrieden, alle Zimmer sind mit TV ausgestattet, so das schon vor dem Frühstück das Qualifying zum GP von Japan geschaut werden konnte. Das Frühstück war reichhaltig und hat von frischen Brötchen und einigen Brotsorten über Wurst und Käse alles geboten was Mann zur Stärkung nach einer langen Nacht so braucht. Selbst die Fleischesser unter uns sind auf ihre Kosten gekommen. Es gab kleine Frikadellen und Rührei ständig frisch an das Büfett gebracht.

So gestärkt haben wir das Hotel Montan verlassen und haben uns auf den Weg zur 12. Zierfische & Aquarium gemacht. Zum ersten mal fanden die Internationalen Cichlidentage zusammen mit der Messe statt.

Auf der 12 Zierfisch & Aquarium waren alle großen Hersteller für Aquarienzubehör vertreten. Interessanter fand ich die kleinen und weniger bekannten Firmen. Langsam scheint sich auch in der Aquaristik der Trend zum energiesparen durchzusetzen. Gut zu erkennen ist der Trend bei den Aquarienleuchten. Hier wird vermehrt auf LED Technik gesetzt. Ein großer Vorteil der LED Lampen ist die Energieersparnis, die laut einiger Hersteller bis zu 70% der Stromkosten sparen können. Weitere Vorteile sind die lange Lebensdauer der LED Leuchten und die geringe Wärmeabgabe. Hervorzuheben ist auch die geringe Einbautiefe der LED Leuchten. Das kommt den Bastlern unter den Aquarianern zu gute. Nicht unerwähnt bleiben sollen hier auch die Nachteile. Zum einen ist die Technik noch recht neu und dadurch wie bei allen neuen Techniken noch sehr teuer. Zum anderen gibt es noch nicht soviele Erfahrungswerte wie bei den Neonröhren. Trotzdem denke ich, dass sich die LED Beleuchtung auf Dauer durchsetzen wird. Die Vorteile sprechen da für sich.

Natürlich haben wir uns auch die 1. Internationalen Cichlidentage angesehn. Die Ausstellung befand sich im hinteren Teil der Messehalle. Ausgestellt wurden Cichliden aus der ganzen Welt. Alle Aquarien waren liebevoll eingerichtet und haben den natürlichen Lebensraum seiner Bewohner nachgeahmt. Nicht so gut gefallen hat mir das alle Becken an der Rückwand eine einheitlich blaue Folie hatten. Da hätte man sich doch etwas mehr Gedanken machen können.

Während der Öffnungszeiten der Messe bestand die Möglichkeit sich Vorträge anzuhören. Wir haben die Gelegenheit genutzt und haben uns einen Vortrag mit Andreas Spreinert zum Thema “ Dauerhaft erfolgreiche Haltung von Malawisee-Buntbarschen” angehört.

So langsam mussten wir uns auf den Weg Richtung Heimat machen. Bevor wir auf die Autobahn gefahren sind, haben wir uns noch einen Imbiss gegönnt. Gut gelaunt machten wir uns gegen 15.00 Uhr auf den Rückweg und waren pünktlich zur Sportschau wieder zu Hause.

Allen Teilnehmern hat die Tour gut gefallen und wenn sich wieder eine Gelegenheit ergibt werden wir sicherlich noch mal auf große Fahrt gehen. Zum Abschluß gibt es noch einige Fotos zu sehn.

Zum betrachten der Bilder auf das Foto klicken.

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